1781 6Stürme, Starkregen, Kälte, Schnee – Häuser haben im Winter einiges auszuhalten. Um Schäden und teure Folgekosten zu vermeiden, sollte man im Frühjahr und im Herbst das Dach auf Schäden überprüfen lassen.

Besonderes Augenmerk gilt dabei der Kontrolle des Daches, den am stärksten beanspruchten Teil des Hauses. Kleine Risse in der Eindeckung oder der Abdichtung können durch Eis und Schnee weiter aufplatzen und schnell zu erheblichen Folgeschäden führen.Damit es nicht soweit kommt, macht eine regelmäßige Überprüfung vom Fachmann Sinn. „Wer sein Dach regelmäßig überprüfen lässt, spart viel Geld“, weiß Komm Rat Wolfgang Ebner, Landesinnungsmeister der Dachdecker.

Besonders das Laub in den Dachrinnen und Ablaufrohren kann die gesamte Dachkonstruktion zerstören. Wasser kann nicht abfließen, gefriert dann bei Minustemperaturen und kann dadurch die Rinnen und Rohre regelrecht aufsprengen. Auch die Dacheinfassung muss dabei unbedingt gesäubert werden. Die wichtigsten zwei Punkte für ein lange haltbares Dach sind die Reinigung vor dem Winter und die Wartung nach dem Winter.

„Ein gewartetes Dach hat eine wesentlich längere Lebensdauer und kommt unterm Strich billiger!“ so Ebner weiter. Nicht außer Acht lassen darf man auch Stürme und mögliche Folgeschäden, die Laien nicht erkennen. 1781 3

Bei Böen mit mehr als 70 km/h sollte man einen Dachdecker informieren. „Profis haben einen Blick für Schäden“, sagt Ebner. Wer hier seinen Pflichten nicht nachkommt, kann sogar die Herstellergarantie verlieren. „Allheilmittel“ für sämtliche Dächer ist ein Wartungsvertrag. Der Salzburger Dachdecker Meisterbetrieb des Vertrauens verpflichtet sich dabei dazu, bei allen Punkten – etwa großen Schneemengen oder starkem Wind – selbst aktiv zu werden und die Kunden zu kontaktieren. Das lässt sich mit dem Serviceheft eines Autos vergleichen, bei dem sich eine Fachwerkstätte um die Wartungsintervalle kümmert.

 

 

 

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